Mobile Apps · Gemischt

Nativ, plattformübergreifend oder eine mobile Website

In einem Satz: Die Wahl bestimmt sich danach, wie viel Sie vom Gerät selbst brauchen, und nach der Teamgröße — nicht danach, welche Technologie dieses Jahr im Trend liegt.

Drei Wege

Nativ. Getrennter Code je Betriebssystem. Der beste Zugang zu Hardware, Leistung und Systemgefühl. Fast doppelt so teuer in der Wartung.

Plattformübergreifend. Eine Codebasis für beide Systeme. Heute sehr ausgereift und für die meisten Business-Apps geeignet.

Mobile Website. Kein Store, sofortige Updates, ein teilbarer Link. Begrenzt im Hardwarezugang und bei Benachrichtigungen, aber für viele Fälle ausreichend.

Was tatsächlich entscheidet

Fragen Sie, was vom Gerät gebraucht wird: eine fortgeschrittene Kamera, anhaltende Hintergrundarbeit, Standortübertragung, Sensoren, tiefe Systemintegration. Je schwerer die Antwort, desto mehr neigt sich die Waage zu nativ.

Fragen Sie auch nach dem Team: Zwei Entwickler pflegen nicht zwei native Codebasen, ohne es im Tempo zu bezahlen.

Die Kosten, die nicht im Code stecken

App-Stores fügen eine ganze Welt hinzu: Freigaben, Signierung, eine Datenschutzrichtlinie, Prüfungen, die Versionen ablehnen, und Wartezeit. Planen Sie einen Veröffentlichungsweg im Voraus und versprechen Sie keinen Termin, der von der Freigabe eines Dritten abhängt.

Im Detail

Sind Sie unsicher, ist eine mobil-optimierte Seite meist der richtige erste Schritt: Sie bestätigt die Nachfrage ohne die Eintrittsgebühr eines Stores. Der Wechsel zur App erfolgt bei einem nachgewiesenen Bedarf an Benachrichtigungen, Offline-Arbeit oder Hardwarezugang — nicht, um „im Store zu sein“.